Man findet die Hagebutte von Europa bis Asien und Nordafrika (gemäßigte Klimazonen). Als Standort bevorzugt sie Hecken, Gebüsche und lichte Wälder. Als Hagebutte (Rosa canina), auch Rosenäpfel, Hiffen, Hetscherl oder Hägen genannt, werden die ungiftigen Früchte der verschiedenen Heckenrosenarten, bezeichnet.
Sie blüht von Juni bis Juli. Ab September kann mann dann die Früchte sammeln und zum Trocknen auflegen (jedoch nicht länger als 1 Jahr aufheben). Meist bleiben sie jedoch den ganzen Winter am Strauch; man kann sie dann im Frühling noch problemlos genießen. Sie ist eine Sammelfrucht (Scheinfrucht), die viele kleine Nüsse enthält. Diese Nüsschen sind mit sehr feinen, widerhakenbestückten, winzigen Haaren bedeckt. Kinder benutzen die Samen der Hagebutten als Juckpulver, welches bei Hautkontakt Juckreiz hervorruft.
Hagebutten sind auch roh genießbar, zuerst werden allerdings die Nüsschen entfernt. Sie enthält viele Vitamine (20 x mehr Vitamin C als eine Orange, aber auch Vitamin A, B1 und B2) und Mineralstoffe, wirkt Harn treibend, Blut reinigend, stärkend und steigert das Immunsystem.
Das Mus der Hagebutte eignet sich wegen seiner austreibenden Wirkung und wird, so wie der Aufguss, häufig gegen Gicht und Rheuma eingesetzt. Die Früchte können jedoch auch zu Marmelade verarbeitet werden. Man kann sie zum Würzen von Wildgerichten verwenden oder auch zu Tee oder Likör verarbeiten.
Ein Tipp: Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie.
Foto: Alfred Richard Stübling, wikimedia.org

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